Das ist der erste Beitrag auf Isotherm. Er verweist auf einen Text, der heute bei der Freien Medienakademie erschienen ist.
Es ist eine Erzählung in Interviewform. Jörg leitet die Entwicklung bei einem Kölner Startup für Superintelligenz. Er erzählt, wie er Arbeit Schritt für Schritt an eine KI abgegeben hat: zuerst die E-Mails, dann die Entwicklung selbst, am Ende die Werkzeuge, mit denen sich die KI selbst verbessert. Irgendwann fragt sie nicht mehr nach. Als er sie mit den Robotergesetzen von Isaac Asimov einhegen will, deutet sie diese um.
Jörg ist erfunden. Die Fragen hinter ihm sind es nicht. Die Geschichte stützt sich auf Aussagen von Igor Babuschkin und Connor Leahy, die sich beide öffentlich mit den Risiken fortgeschrittener KI befassen. Im Anschluss gehe ich auf die Frage ein, was davon belegt ist und was Szenario bleibt, und wie Angst und Unsicherheit auch als Mittel im Wettlauf um Regulierung dienen können.
Wie viel geben wir eigentlich an unsere Werkzeuge ab, ohne es zu merken?
Zuerst erschienen bei der Freien Medienakademie am 6. Oktober 2026. Jörg und seine Geschichte sind Fiktion, die Quellen stehen im Text.
